Prüfkriterium · Gewicht 10 von 100
Spielauswahl im Casino Test: Messmethode und Gewichtung
Angegebene Anzahl verfügbarer Spielautomaten. Die vom Anbieter angegebene Anzahl an Slots. Live-Casino-Angebote sind separat und derzeit nicht belegt. Mit allen 10 Anbietern im Vergleich.
Die Messmethode im Wortlaut
Diese Seite veröffentlicht die Rechnung, nicht eine Beschreibung davon. So werden die Punkte für Spielauswahl vergeben:
Lineare Skala von 300 Slots (0 Punkte) bis 1.500 Slots (100 Punkte). Alle Angaben sind Mindestangaben der Form 'X+'; gerechnet wird mit X.
Quellenart: Vergleichsportal · Richtung: höher ist besser · Stand: Juli 2026
Warum dieses Kriterium 10 von 100 wiegt
Das niedrige Gewicht ist eine inhaltliche Entscheidung, nicht eine Verlegenheit. Die Zahl der angebotenen Spiele sagt über die Qualität eines Angebots wenig: ob 600 oder 1.400 Titel im Katalog stehen, ändert nichts an Einsatzgrenzen, Taktvorgaben, Auszahlungsabwicklung oder Aufsicht. Was diese Achse tatsächlich misst, ist etwas anderes — nämlich wie präzise ein Anbieter seinen eigenen Katalog beschreibt. Und weil das eine Angabe und keine Messung ist, wiegt sie weniger als jede Achse, die aus dem Register kommt. Zehn von zehn Angaben in dieser Datenbank teilen genau dieses Merkmal — jede endet auf ein Plus, keine ist eine abgeschlossene Zahl. Das allein rechtfertigt das niedrige Gewicht: eine Achse, die durchgehend auf offenen, selbstgewählten Zahlen beruht, sollte niemals so schwer wiegen wie eine, die aus einem amtlichen Datum stammt. Ein zweiter Grund kommt hinzu: die Achse ist die einzige, deren Nenner ein Anbieter selbst formulieren kann. Bei der Lizenzhistorie oder der Registertransparenz steht die Zahl im Register und ist unveränderbar; hier entscheidet die Wortwahl in der eigenen Kommunikation, was gemessen wird.
Was auf dieser Achse ausdrücklich nicht gemessen wird
Nicht gemessen wird die Qualität, Vielfalt oder Herkunft der Spiele, und nicht gemessen werden Livespiele oder Tischspiele. Letzteres hat einen registerrechtlichen Grund: Tisch- und Livespiele mit Croupier fallen unter die eigene Erlaubnisart Online-Casinospiele, die bei den meisten Anbietern dieser Datenbank nicht eingetragen ist. Eine Zahl, die Slots und Livetische zusammenzählt, würde zwei Erlaubnisarten vermischen. Ebenfalls nicht gemessen wird, wie viele der genannten Titel tatsächlich in Deutschland spielbar sind — deutsche Anbieter dürfen bestimmte Mechaniken nicht anbieten, weshalb ein internationaler Katalog nie vollständig übernommen wird. Auch der Softwareanbieter hinter den einzelnen Titeln fließt nicht ein — ob ein Katalog von einem einzigen Studio oder von zwanzig verschiedenen stammt, ändert die genannte Gesamtzahl nicht, misst diese Achse aber ohnehin nicht. Und sie unterscheidet nicht nach Komplexität: ein einfacher Drei-Walzen-Automat zählt in der genannten Summe genauso wie ein aufwendiger Video-Slot mit mehreren Bonusrunden. Nicht gemessen wird außerdem die Aktualität des Katalogs — ob ein Anbieter regelmäßig neue Titel aufnimmt oder seinen Bestand seit Jahren nicht verändert hat, geht aus einer einmaligen Angabe nicht hervor. Das ist ein weiterer Grund, warum diese Achse als Angabe und nicht als Messung geführt wird — eine Messung würde einen wiederholten, datierten Abgleich voraussetzen, den es hier nicht gibt.
Die Rechnung an echten Einträgen
Die Skala läuft linear von 300 Spielen bei null Punkten bis 1.500 bei hundert. Ein Anbieter mit der Angabe „1.480+“ landet damit bei 98 Punkten, einer mit „300+“ bei null — nicht weil er kein Angebot hätte, sondern weil seine Angabe exakt den Skalenanfang markiert. In der Mitte wird es anschaulicher: „900+“ ergibt 50 Punkte, „600+“ ergibt 25. Auf der mit 10 gewichteten Achse trennt der Abstand zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert dieser Datenbank rund 0,5 Punkte der Gesamtnote — eine der größten Spannweiten aller sechs Achsen, erzeugt allein von der Frage, welche Zahl ein Anbieter nennt. Ein dritter Blick auf die Mitte der Skala: StarGames nennt „850+“ und erhält damit 46 Punkte, Wildz nennt „1.200+“ und erhält 75. Der Abstand von 29 Punkten zwischen beiden ergibt in der Gesamtnote rund 0,15 Punkte — spürbar kleiner als der Effekt der Lizenzhistorie, obwohl die genannte Zahl der Spiele hier fast anderthalbmal so hoch liegt.
Wie weit die 10 Anbieter hier auseinanderliegen
Ein Gewicht sagt, wie viel eine Achse zählen darf. Wie viel sie tatsächlich bewegt, hängt an ihrer Streuung: hier reichen die Punkte von 0 bis 98, eine Spannweite von 98 bei einem Durchschnitt von 46. Verteilt sind sie auf 10 verschiedene Punktwerte.
Das ist eine feine Staffelung: nahezu jeder Anbieter hat hier einen eigenen Wert, weshalb diese Achse trotz ihres Gewichts spürbar auf die Reihenfolge wirkt. Von den 10 Anbietern sind 0 auf dieser Achse mit der Belegstufe belegt geführt; die übrigen tragen eine schwächere Stufe, was in der Tabelle unten je Zeile ausgewiesen ist.
Alle 10 erlaubten Anbieter auf dieser Achse
Sortiert nach den Punkten für Spielauswahl allein — nicht nach der Gesamtnote. Die Spalte „Rechnung“ zeigt, wie die Punktzahl im Einzelfall zustande kommt.
Wo dieses Kriterium schwach ist
Die härteste Grenze steckt in der Datenlage: keine einzige der veröffentlichten Angaben ist nach oben abgeschlossen — sie enden ausnahmslos auf ein Plus. Gerechnet wird deshalb mit der Untergrenze, was die konservativste mögliche Lesart ist und bei einer Angabe genau am Skalenanfang zu null Punkten führt. Null Punkte heißen dann nicht „kein Angebot“, sondern „die vorliegende Angabe markiert exakt den Wert, ab dem diese Skala zu zählen beginnt“. Eine zweite Grenze: die Skala endet bei 1.500, was eine gesetzte Grenze und keine natürliche ist. Ein Anbieter mit 3.000 belegten Titeln bekäme hier nicht mehr als einer mit 1.500 — bewusst, weil oberhalb dieser Zahl kein für Nutzer relevanter Unterschied mehr behauptet werden kann. Eine dritte Grenze: weil jede Angabe offen endet, lässt sich aus der Zahl allein nicht ablesen, wie viel Abstand ein Anbieter tatsächlich zum nächsten hat — „900+“ kann 901 bedeuten oder 1.400, solange die Angabe nicht präzisiert wird. Die Formel behandelt beide Fälle identisch, weil ihr keine andere Information vorliegt. Eine vierte Grenze betrifft die Skalenwahl selbst: 300 und 1.500 wurden aus der Spannweite der zehn tatsächlich vorliegenden Angaben abgeleitet, nicht aus einer allgemeinen Marktbetrachtung. Käme ein Anbieter mit einer Angabe deutlich unter 300 oder deutlich über 1.500 in die Datenbank, müsste die Skala neu gezogen werden, und alle zehn Punktzahlen würden sich verschieben.
Wie sich dieser Wert im Laufe der Zeit ändert
Dies ist die beweglichste Achse dieser Datenbank, und zwar aus dem falschen Grund: sie ändert sich, sobald ein Anbieter seine eigene Angabe umformuliert. Aus „650+“ wird „700+“, und die Punktzahl steigt, ohne dass ein einziges Spiel hinzugekommen sein muss. Umgekehrt kann ein Anbieter, der tausend Titel ergänzt, hier auf demselben Wert stehen bleiben, solange er seine Angabe nicht anpasst. Das ist die ehrliche Beschreibung dessen, was gemessen wird: die Angabe, nicht der Katalog. Auf einen belegten Wert würde die Achse erst wechseln, wenn ein Anbieter eine datierte, zählbare Übersicht veröffentlicht — bis dahin bleibt jede Bewegung hier eine Bewegung in der Kommunikation. Die monatliche Neuerhebung dieser Datenbank prüft ausschließlich das GGL-Register, nicht die Spielekataloge der Anbieter — ändert ein Anbieter seine Angabe zwischen zwei Erhebungen, wird das erst erfasst, wenn die betreffende Anbieterseite redaktionell neu geprüft wird, nicht automatisch.
Was Sie mit dieser Achse anfangen können
Lesen Sie diese Achse nicht als Aussage über die Größe eines Katalogs, sondern über seine Beschreibung. Ein hoher Wert bedeutet: der Anbieter hat eine hohe Zahl genannt. Ein niedriger bedeutet: er hat eine niedrige genannt, oder eine, die genau am Skalenanfang liegt. Wem die Zahl der Spiele tatsächlich wichtig ist, findet die Antwort nicht in einer Punktzahl, sondern nur im Katalog des Anbieters selbst — und sollte das Gewicht dieser Achse hier entsprechend senken, weil sie über den Katalog nichts belegt. Wer stattdessen wissen will, welche Achse tatsächlich amtlich belegt ist und sich nicht durch eine Umformulierung ändern lässt, findet die Antwort bei der Lizenzhistorie oder der Registertransparenz — beide stammen direkt aus dem GGL-Register statt aus einer Anbieterangabe. Wer trotzdem die Zahl der Spiele als Entscheidungskriterium nutzen will, sollte sie nur innerhalb dieser Datenbank vergleichen, nie gegen einen Anbieter außerhalb — dort könnte dieselbe Angabe nach einer anderen Methode gezählt worden sein, ohne dass das auf den ersten Blick erkennbar wäre.
Was diese Reihenfolge nicht bedeutet
Die Tabelle oben isoliert eine einzelne Achse. Ein Anbieter, der hier vorn liegt, kann in der Gesamtrangliste deutlich weiter unten stehen — und umgekehrt. Genau deshalb hat diese Seite eine eigene Sortierung: sie zeigt, wie viel von einer Gesamtnote an einem einzigen Kriterium hängt, und macht die Gewichtung damit überprüfbar statt behauptet.
Wenn Spielauswahl für Ihre Entscheidung wichtiger ist als in unserer Vorgabe, ist das keine Meinungsfrage, sondern eine Einstellung: unter Testgewichtung setzen Sie das Gewicht dieses Kriteriums selbst und lesen die Rangfolge, die daraus folgt.
Die übrigen Achsen stehen in der Übersicht der Prüfkriterien, die vollständige Formel in der Methodik.
Häufige Fragen
Wie wird Spielauswahl gemessen?
Lineare Skala von 300 Slots (0 Punkte) bis 1.500 Slots (100 Punkte). Alle Angaben sind Mindestangaben der Form 'X+'; gerechnet wird mit X.
Woher stammen die Daten für Spielauswahl?
Aus der Quellenart Vergleichsportal. Diese Werte sind veröffentlichte Angaben und werden deshalb als Anbieterangabe gekennzeichnet, nicht als eigene Messung. Jeder Einzelwert trägt sein Prüfdatum.
Von 10 Anbietern sind auf dieser Achse 0 mit einer Primärquelle belegt.
Wie schwer wiegt Spielauswahl in der Gesamtnote?
10 von 100 Punkten. Das ist unsere Vorgabe, nicht Ihre — unter Testgewichtung stellen Sie das Gewicht selbst ein und die Rangliste ordnet sich neu. Die Rechnung dahinter steht vollständig in der Methodik.
Welcher Anbieter liegt bei Spielauswahl vorn?
Auf dieser einen Achse führt bet-at-home mit 98 von 100 Punkten. Das ist ausdrücklich kein Gesamturteil: die Reihenfolge auf dieser Seite betrachtet nur dieses Kriterium und weicht deshalb von der Gesamtrangliste ab.
Was bedeutet ein fehlender Wert in dieser Tabelle?
Dass für diesen Anbieter auf dieser Achse keine überprüfbare Quelle vorliegt. Der Wert bleibt leer, das Kriterium fällt für diesen Anbieter aus der Rechnung, und die Gesamtnote weist aus, auf wie vielen Kriterien sie beruht. Eine Lücke wird nie mit einer Schätzung gefüllt.